

solianka arbeitet daran, Öffentlichkeit und Unterstützung in Deutschland für soziale Bewegungen in Russland und anderen Ländern der Ex-Sowjetunion herzustellen. Leute aus unterschiedlichen sozialen und politischen Hintergründen, denen das Interesse an der Region und ihren sozialen Bewegungen gemeinsam ist, bilden zusammen die Gruppe solianka.
Mit dem Begriff „soziale Bewegungen“ beschreiben wir Gruppen, Initiativen, Netzwerke von Einzelpersonen, die sich für ihre Rechte und Interessen im Rahmen des Kampfes für eine bessere Gesellschaftsordnung für alle einsetzen. Bewegungen, die die Ausgrenzung und Unterdrückung von Gruppen oder Einzelnen zum Ziel haben, sind für uns selbstverständlich keine Kooperationspartner.
Wir sehen die sozialen Bewegungen in Osteuropa als unsere politischen Partner im Kampf gegen jegliche Formen von Unterdrückung, Diskriminierung und Ausbeutung. Wir begreifen die Angriffe gegen soziale Bewegungen dort als Teil der Angriffe auf emanzipatorische Bestrebungen weltweit. Auch deshalb ist uns die praktische Solidarität mit diesen Bewegungen ein wichtiges Anliegen.
Um Informationen über linke soziale Bewegungen in Osteuropa im deutschsprachigen Raum zugänglich zu machen, betreiben wir die website www.solianka.org. Die Gruppe beteiligt sich auch offline an Solidaritätsaktionen und -aktivitäten. Wir sind ansprechbar für Veranstaltungen und Seminare zum Thema „Soziale Bewegungen im postsowjetischen Raum“. Wir helfen – im Rahmen unserer Kontakte und begrenzten Möglichkeiten – gern bei der Kontakt- und Informationssuche.
Ihr könnt hier mit uns Kontakt aufnehmen.
Informationen über Aktivitäten und Auseinandersetzungen von sozialen Bewegungen im postsowjetischen Raum sind nur wenig in deutscher Sprache zugänglich. Auch die Vernetzung von sozialen Bewegungen zwischen Ost- und Westeuropa bleibt bisher punktuell, was unter anderem an Hürden wie Visapflicht, Sprache und sehr unterschiedlichen alltäglichen Realitäten liegt.
Deshalb bleiben die in diesen Ländern stattfindenden sozialen Kämpfe hier oft unbeachtet. Wenn dann die Repression bzw. der politische Terror gegen die AktivistInnen zuschlägt, steht das unverknüpft im Raum.
Wir wollen mit der Seite www.solianka.org Informationen zugänglich machen und verbreiten sowie Vernetzung erleichtern und zu einer Infrastruktur beitragen, über die die Anliegen sozialer Bewegungen in Russland und den anderen Ländern der Region unterstützt werden können, aber auch gegen Repression und die „dezentralisierte“ Gewalt gegen AktivistInnen, MigrantInnen und andere mobilisiert werden kann.
Dabei sind uns bewusst, dass die Interventionsmöglichkeiten von Deutschland aus begrenzt sind. Die Beschäftigung mit diesem Thema in Deutschland wirft zum Teil andere Fragen auf als in Russland –die Rolle deutscher/europäischer/westlicher PolitikerInnen, WirtschaftsberaterInnen, Unternehmen, die Situation von MigrantInnen/Flüchtlingen, der Russland-Diskurs in Deutschland, um nur einige zu nennen. Alle diese Themen finden Platz auf www.solianka.org.
Die Artikel auf der Seite sind teils von uns bzw. den Gruppen, mit denen wir kooperieren, verfasst, teilweise auch Übersetzungen.
Wir freuen uns, wenn Leute, die unsere politische Einschätzung im Grundsatz teilen, Lust haben, Korrespondentin/ Korrespondenten zu werden und Informationen und Artikel in das Webportal einzustellen, egal ob ihr eine bestehende Gruppe oder eine Einzelperson seid!
Voraussetzung ist, dass die vertretenen Positionen sich im politischen Rahmen des Eintretens gegen Ausbeutung, Rassismus, Sexismus, Nationalismus, Homophobie, und andere Formen von Ausgrenzung und Unterdrückung befinden.
Als Redaktionsgruppe übernehmen wir die Verantwortung für die Seite. Das beinhaltet, dass wir uns das Recht vorbehalten, dafür zu sorgen, dass die Inhalte der Beiträge diesem Prinzip entsprechen. Natürlich freuen wir uns auch ansonsten über Kooperationen mit anderen Websites, Gruppen und Einzelpersonen, die in eine ähnliche Richtung arbeiten.
Ihr könnt hier mit uns Kontakt aufnehmen.