Russland

Anastasia Denisova: Gefängnisstrafe wegen Windows oder wegen Menschenrechtsarbeit?

Die erste offizielle Anhörung in dem Prozess gegen die Menschenrechtleren, Anastasia Denisova, fand am 22. März 2010 um 10 Uhr statt. Anastasia Denisova wurde wegen „illegaler Verwendung von nicht lizensierter Software durch eine Person, die eine offizielle Position innehat” und „der Erstellung von Computerschadprogrammen“ angeklagt. Wenn sie diesbezüglich für schuldig befunden wird, drohen ihr bis zu neun Jahren Gefängnisstrafe und eine Geldstrafe von bis zu 700000 Rubeln (etwa 17400) Euro.

Am 8. März jagen Polizisten Frauen in Russland

 

Am 8. März 2010 haben sich 15 Feministen (Männer und Frauen) in der Stadtmitte von Ischewsk (Russland) versammelt, um den Internationalen Frauentag mit einem Flash-Mob zu begehen. An diesem Tag wollten die jungen AktivistInnen den Passanten Blumen schenken, um sie auf das Problem des Sexismus im Alltag sowie im Berufsleben aufmerksam zu machen.

Die Frauen haben sich den Mund zugeklebt, um das Unvermögen vieler Frauen, an entscheidenden gesellschaftlichen Debatten aktiv teilzunehmen, zu symbolisieren und auf die

Nestlé-Beschäftigte fordern ihr Recht: Kundgebung vor dem Nestlé Hauptquartier in Moskau

Am 24.Januar organisierten Beschäftigte des Nestlé-Wasserabfüllbetriebs im Moskauer Vorort Domodedovo eine Kundgebung vor dem Hauptquartier von Nestlé Russland im Stadtzentrum. Damit forderten die Arbeiter - hauptsächlich Distributionsfahrer - die Anerkennung ihrer Gewerkschaftsorganisation und eine faire Entlohnung.

19. Januar in Moskau - über 1000 Menschen bei antifaschistischen Kundgebungen

Am 19. Januar beteiligten sich trotz 20 Grad Frost und dem Versuch der Behörden, eine Demonstration zu verbieten, über 1000 Menschen an der Gedenkveranstaltung für Stas Markelov und Anastasia Baburova, die damit zu einer der größten Demonstrationen des linken Spektrums der letzten Jahre wurde. Aufgerufen hatte das "Komittee 19. Januar", ein Zusammenschluss verschiedener Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen.

Links

Zum Todestag von Markelov und Baburova
http://de.indymedia.org/2010/01/270430.shtml

Die Mörder von Markelov und Baburova
http://de.indymedia.org/2009/11/267192.shtml

Freiheit für Valentin Urusov!

Dies ist ein Aufruf, sich einer  internationalen Kampagne für die Freiheit von Valentin Urusov, einem russischen Bergarbeiter, anzuschliessen. Er wurde unter falschen Anschuldigungen inhaftiert, nachdem er Kollegen überzeugt hatte, in die Gewerkschaft einzutreten.

Urusov, ein Angestellter des Diamantenkonzerns Alrosa, ist unter ganz offensichtlich gefälschten Beschuldigungen (Drogenbesitz) zu 6 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. 

Манифест "Комитета 19 января"

kommitee19Jan

19 января, ровно через год после убийства Станислава Маркелова и Анастасии Бабуровой, мы, инициаторы антифашистского шествия, приглашаем присоединиться к кампании против нацистского терроризма.

Слово "фашизм" сегодня максимально девальвировано. Трудно найти политическую силу, которая не клеймила бы "фашистами" своих противников. Но существуют и осмысленные толкования этого термина. Многие из них напрямую связаны с происходящим в современной России.

Russland: Iwan Chutorskoi ermordet

Am Montag, 16. November 2009 wurde in Moskau der 26-jährige Antifaschist Iwan Chutorskoi in seinem Hauseingang hinterhältig erschossen. Iwan organisierte in letzter Zeit den Saalschutz bei antifaschistischen Konzerten, und führte Kampfsporttraining für Genossen durch. Den Rechtsextremen war er wohlbekannt, sein Name tauchte neben denen von Stanislaw Markelow und Nikolai Girenko beständig in den Todeslisten der Nazis auf. Zur Fortsetzung des Artikels auf www.syndikalismus.tk

Антифа Ижевск - репрессия

В Ижевске «правоохранительные» органы в лице сотрудников центра по противодействию экстремизму при МВД Удмуртской Республики («ЦПЭ», до этого УБОП) возбудили фальсифицированное уголовное дело против  участников движения «Автономное Действие». По словам девушки проходящей по делу  органы хотят сделать из нее террористку - « «сотрудник ЦПЭ Ахметзянов Артем  прямо сказал мне, что хочет и сделает чтобы я села».  Уголовное дело возбуждено по ст. 207 УК РФ («заведомо ложное сообщение об акте терроризма»).

Repression gegen Antifa in Ischevsk (Russland)

In Ischewsk (Russland) versuchen die Mitarbeiter des Zentrums gegen den Extremismus (Zentrum „E“) ein Gerichtsverfahren gegen die Ischewsker AntifaschistInnen zu verfälschen. Artjom Achmetzjanow, Mitarbeiter des Zentrums, hat einer Antifaschistin beim Verhör direkt gesagt: „Wir wollen, dass du im Knast landest“.

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