

Die erste offizielle Anhörung in dem Prozess gegen die Menschenrechtleren, Anastasia Denisova, fand am 22. März 2010 um 10 Uhr statt. Anastasia Denisova wurde wegen „illegaler Verwendung von nicht lizensierter Software durch eine Person, die eine offizielle Position innehat” und „der Erstellung von Computerschadprogrammen“ angeklagt. Wenn sie diesbezüglich für schuldig befunden wird, drohen ihr bis zu neun Jahren Gefängnisstrafe und eine Geldstrafe von bis zu 700000 Rubeln (etwa 17400) Euro.
Am 24.Januar organisierten Beschäftigte des Nestlé-Wasserabfüllbetriebs im Moskauer Vorort Domodedovo eine Kundgebung vor dem Hauptquartier von Nestlé Russland im Stadtzentrum. Damit forderten die Arbeiter - hauptsächlich Distributionsfahrer - die Anerkennung ihrer Gewerkschaftsorganisation und eine faire Entlohnung.
In berlin gab es am 19. Januar eine kleine Transpi-Aktion zur Unterstützung der
Aktivitäten des Bündnis 19. Januar in Russland vor der russischen
Botschaft und vor dem sowjetischen Ehrenmal nahe des Brandenburger Tors.
auch in mannheim fand eine transpi-aktion statt:
http://de.indymedia.org/2010/01/271241.shtml

Am 19. Januar beteiligten sich trotz 20 Grad Frost und dem Versuch der Behörden, eine Demonstration zu verbieten, über 1000 Menschen an der Gedenkveranstaltung für Stas Markelov und Anastasia Baburova, die damit zu einer der größten Demonstrationen des linken Spektrums der letzten Jahre wurde. Aufgerufen hatte das "Komittee 19. Januar", ein Zusammenschluss verschiedener Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen.
Zum Todestag von Markelov und Baburova
http://de.indymedia.org/2010/01/270430.shtml
Die Mörder von Markelov und Baburova
http://de.indymedia.org/2009/11/267192.shtml

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Dies ist ein Aufruf, sich einer internationalen Kampagne für die Freiheit von Valentin Urusov, einem russischen Bergarbeiter, anzuschliessen. Er wurde unter falschen Anschuldigungen inhaftiert, nachdem er Kollegen überzeugt hatte, in die Gewerkschaft einzutreten.
Urusov, ein Angestellter des Diamantenkonzerns Alrosa, ist unter ganz offensichtlich gefälschten Beschuldigungen (Drogenbesitz) zu 6 Jahren Arbeitslager verurteilt worden.
Kiewer Studierende begingen den sogenannten "Tag des Studenten" am 17. November mit einer Protestaktion. „Studententag. Break the Wall“ – damit protestierten sie gegen das repressive Bildungssystem und solidarisierten sich mit ihren Mitstudierenden aus Österreich und Deutschland, die über 70 Universitäten besetzt haben.
Mitglieder der unabhängigen Studentengewerkschaft „Priama Dija“ führten vor dem Roten Gebäude der Schewtschenko-Universität eine Performance durch, welche die Überwindung des bestehenden Bildungssystems symbolisierte.
Am Montag, 16. November 2009 wurde in Moskau der 26-jährige Antifaschist Iwan Chutorskoi in seinem Hauseingang hinterhältig erschossen. Iwan organisierte in letzter Zeit den Saalschutz bei antifaschistischen Konzerten, und führte Kampfsporttraining für Genossen durch. Den Rechtsextremen war er wohlbekannt, sein Name tauchte neben denen von Stanislaw Markelow und Nikolai Girenko beständig in den Todeslisten der Nazis auf. Zur Fortsetzung des Artikels auf www.syndikalismus.tk
В Ижевске «правоохранительные» органы в лице сотрудников центра по противодействию экстремизму при МВД Удмуртской Республики («ЦПЭ», до этого УБОП) возбудили фальсифицированное уголовное дело против участников движения «Автономное Действие». По словам девушки проходящей по делу органы хотят сделать из нее террористку - « «сотрудник ЦПЭ Ахметзянов Артем прямо сказал мне, что хочет и сделает чтобы я села». Уголовное дело возбуждено по ст. 207 УК РФ («заведомо ложное сообщение об акте терроризма»).
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